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Alt 02.12.2010, 09:59   #1
gpadmin
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Führungskompetenzen, M. Bluemke, T. Bipp, R. Steinmayr, M. Heine, 2010
Führungskompetenzen: Probabilistisch-testtheoretische Entwicklung und initiale Validierung der deutschen Übersetzung des Adaptive Leadership Competency Profile (ALCP)

Analysiert wird die psychometrische Güte des deutschen „Adaptive Leadership Competency Profile“ (ALCP; Sherron, 2000), eines Fragebogens zur Erfassung globaler Führungskompetenzen. Es basiert auf firmenübergreifenden Anforderungsanalysen unter Berücksichtigung verschiedener Führungstheorien und beinhaltet 11 Kompetenzskalen. In einer ersten Studie (N = 311) wurde anhand von Skalen- und Itemanalysen Rasch-Homogenität angenommen. Sämtliche Skalen trennten zwischen Führungskräften und Mitarbeiter/-innen ohne Führungsverantwortung. Ein 11-dimensionales Rasch-Modell wurde der Schätzung der Zusammenhänge, die auf latenter Ebene der Personenparameter bestehen, zugrundegelegt. Studie 2 überprüfte die Bedeutsamkeit der im ALCP aufgeführten Kompetenzen für eine erfolgreiche Ausübung der Tätigkeiten (N = 124). Bis auf zwei Kompetenzen unterschieden sämtliche Skalen bedeutsam zwischen Tätigkeiten von Führungskräften und Mitarbeiter/-innen. Für 8 Skalen konnten zusätzlich substantielle Zusammenhänge mit dem Jahresgehalt nachgewiesen werden. Aufgrund der Rasch-Homogenität eignen sich die deutschsprachigen (wie die englischsprachigen) ALCP-Skalen für die Erfassung globaler Führungskompetenzen unterschiedlicher Führungsebenen, in unterschiedlichen Arbeitskontexten und in international operierenden Organisationen.
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